3. Erzählzeit ohne Grenzen
Daheim und unterwegs – Die schönsten Reisen beginnen stets im Kopf
Vom 26. März bis 1. April 2012 findet die dritte Ausgabe des deutsch-schweizerischen Literaturfestivals „Erzählzeit ohne Grenzen“ statt. Über 30 namhafte Autorinnen und Autoren aus der Schweiz, aus Deutschland und aus Österreich erzählen in 30 Städten und Gemeinden beiderseits der Grenze vom Reisen und Heimkommen. Wieder wird die ganze Region in das einwöchige Festival einbezogen.
Mit interessanten Autoren, ungewöhnlichen Lesungsorten sowie vielfältigen, attraktiven Veranstaltungen wird die „Erzählzeit ohne Grenzen“ auch 2012 zum literarischen Ereignis des Frühjahrs.
Im Sinne einer nachhaltig vertieften grenzüberschreitenden Zusammenarbeit sowie der Lese- und der Literaturförderung wird die „Erzählzeit ohne Grenzen“ von Interreg IV bezuschusst, dem gemeinsamen Förderprogramm der Europäischen Union und der Schweiz.
Die Autorinnen und Autoren der Erzählzeit 2012 sind reisende Sinnsucher, verwegene Abenteurer, Wanderer zwischen zwei Welten und kritische Reporter. Sie reisen auf den Spuren berühmter Vorfahren, von Abenteurern, Forschern und Aussteigern. Sie wecken Neugier, Sehnsüchte und Abenteuerlust. Sie nehmen ihre Leser mit ins ewige Eis der Arktis, machen sie neugierig auf den Hippietrail in Indien oder eine Missionsstation in den Tropen. Ihre Geschichten und Reportagen von Reisen in ferne Länder, zu magischen Orten aber auch zu Katastrophengebieten. Sie lassen ihre Leser die Welt erfahren und von Sehnsuchtsorten träumen. Peter Bichsel erkundet die Welt beim „Eisenbahnfahren“, Vincent Klink reist „Immer dem Bauch nach“ und Wladimir Kaminer schickt „Liebesgrüße aus Deutschland“. Thomas Glavinic ist „Unterwegs im Namen des Herrn“, und Martin R. Dean reist mit einem „Koffer voller Wünsche“. Marko Martin erzählt vom Lieben und Leben in Teheran, Prag, Mexico-City, dem Kongo und anderswo und Reinhard Kaiser-Mühlecker verspricht ein „Wiedersehen in Fiumicino“. Angelika Overath entdeckt in ihrem Ferienort „Alle Farben des Schnees“. Arnold Stadler erzählt vom Ankommen und Bleiben und verschiebt New York auf das nächste Mal und bei Thommie Bayer wird ein rastloser Erzähler vom „Heimweh nach dem Ort, an dem ich bin“ überrascht. Denn ferne Orte sind meist nur flüchtige Heimat und fast immer ist reisen auch die Freude auf die Rückkehr.
Reisen Sie gefahrlos mit, denn die schönsten Reisen beginnen stets im Kopf!
